Naturschutzverein Erschwil · seit 1953

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Inventare & Berichte

Was auf Erschwiler Boden brütet und wächst – flächendeckend erhoben und dokumentiert.

Brutvogelinventar 2023

Wie in den Jahren 1994 und 2010 wurde 2023 eine flächendeckende Vogelkartierung auf dem Gebiet der Gemeinde Erschwil durchgeführt. Die Resultate der Kartierungen wurden von Nicolas Martinez miteinander verglichen und im Bericht «Brutvogelinventar Erschwil» niedergeschrieben. Erstellt wurde er von der Hintermann & Weber AG im Auftrag des Naturschutzvereins Erschwil, von Nicolas Martinez, Theo Walser und Tobias Roth.

Der Naturschutzverein Erschwil dankt den Kartierenden ganz herzlich – ohne ihren grossen Einsatz wäre dieser Bericht nie zustande gekommen.

Was frühere Erhebungen zeigten

Beim ersten Naturinventar von 1994 erfassten Eugen Christ und Josef Borer im Auftrag der Einwohnergemeinde auch den Brutvogelbestand des Offenlandes. Erwähnenswert waren Gartenrotschwanz (7 Brutpaare), Gartengrasmücke (26), Goldammer (19), Grünspecht (10), Grauspecht (3), Mittelspecht (1), Mehlschwalbe (152) und Neuntöter (7); dazu ein Wanderfalkenpaar und drei Hohltaubenpaare als Arten der Roten Liste.

2010 wurde erstmals das gesamte Gemeindegebiet von 748 ha (davon 424 ha Wald) kartiert. Erfreulich waren 77 Brutpaare des Berglaubsängers und die Zunahme von Grünspecht (18) und Mittelspecht (4). Der Neuntöter hielt seinen Bestand und war flächenmässig sogar regelmässiger verteilt. Andere Arten brachen dagegen ein: Der Gartenrotschwanz verschwand als Brutvogel, die Gartengrasmücke ging auf 6 Brutpaare zurück, und die Bestände von Mehlschwalbe, Goldammer und Haussperling halbierten sich etwa.

Gedruckte Ausgabe

Eine gedruckte Version des Brutvogelinventars kann für 12 CHF bei Theo Walser bestellt werden.

Zeitungsbericht im Wochenblatt 2024 über das Brutvogelinventar
Bericht im Wochenblatt, 2024

Inventar der Gefässpflanzen

Ergänzend zur Vogelwelt wurden die Gefässpflanzen auf den vom Verein gepflegten Flächen erfasst. Der Anhang mit den Sammellisten – Krautpflanzen, Stauden, Gräser und Grasartige sowie Gehölze – steht als PDF zur Verfügung. Die Häufigkeiten sind nach einer Skala von «häufig» über «verbreitet», «lokal massiert», «lokal häufig» und «zerstreut» bis «selten» angegeben.